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Freitag, 16. Dezember 2011
Oh, diese Presse II (Arme sterben immer früher)
Zwei Pressemeldungen, einmal Sachverstand:

http://www.welt.de/gesundheit/article13763437/Geringverdiener-leben-kuerzer-besonders-im-Osten.html

http://www.sueddeutsche.de/leben/zahlen-zur-lebenserwartung-geringverdiener-leben-immer-kuerzer-1.1232208

http://www.demografie-blog.de/2011/12/lebenserwartung-von-geringverdienern-sinkt-nicht/

Da mich aus offensichtlichen Gründen die Lage der Staatsfinanzen umtreibt, gaben mir die Meldungen aus Welt und SZ Anlass zur Erleichterung: Die demografische Überalterung relativiert sich und damit die drohende Überlastung des Staatssäckels. Aber leider, leider...

Die PDS ist trickreich genug, Sterbetafeln der Rentenkasse mit der tatsächlichen Lebenserwartung gleichzusetzen, die Presse aber dämlich genug, diese Verwechslung auch noch ungeprüft zu zirkulieren. Eine letzte Hoffnung dürfte auf den überlebenden Rentnern ruhen, von denen sicher nicht alle Kreide holen waren, als der Dreisatz unterrichtet wurde.

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