Montag, 25. Juli 2011
Bahn Prokrustes Inc.: Gute Botschaft von der Bahn AG
Nach dem Ausbau des ICE 2 stehen dem leidgeprüften Vielfahrer 4 Sitze pro Großraumwaggon mehr zur Verfügung,

Kein Fortschritt ohne Opfer: Alle neuen Sitze sind nur für Personen geeignet, die nur unwesentlich größer sein dürfen als der ehemalige Bahnchef Mehdorn, also etwa 1,68, und über eine Physis verfügen, wie sie häufig in Bulemiereportagen geschildert wird.

Man hat die Wahl, 600 km mit leicht vorgeneigtem Oberkörper auf den ersten Schulterkrampf zu warten oder aber, nach der Bedienen eines Stellhebels zur Abhilfe, mit der Wampe gegen den kleinen Tisch zu schnellen und dem Erstickungstod entgegenzuröcheln.
Der kundige, aber übergewichtige Vielfahrer meide daher diese Tischchen, ist man einmal eingeklemmt, kommt man nicht mehr richtig an den Hebel heran, der diesen Prokrustessitz wieder in die aufrechte Haltung bringt.
Allerdings ist die bequeme Lage bei hochgeklappten Tisch nur für Menschen unter 1,68 m geeignet, bei allen anderen Wesen mit einer Oberschenkellänger von mehr als 28 cm drücken dann die Knie gegen zwei Metallstreben des Vordersitzes; bei gespreizten Beinen mit der Innen- bei geschlossenen mit der Außenseite.

Beine spreizen ist ohnehin zu gefährlich: Dort wird die Außenseite des sogenannten Außenknies von den Koffern der Idioten abgehobelt, die immer am falschen Ende des Zuges einsteigen.

Immerhin kann man dann seine Kniescheibe im letzten Waggon einsammeln, denn Mülleimer gibt es keine mehr.

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Am falschen Ende?
Kann man denn am "falschen" Ende des Zuges einsteigen? Welches Ende ist richtig und welches falsch? Möglicherweise muss man sogar froh sein, überhaupt noch in den Zug hineinzukommen, das dieser mitunter nur kürzeste Zeit anhält...

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