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Montag, 25. Juli 2011
Bahn Prokrustes Inc.: Gute Botschaft von der Bahn AG
balrog, 16:32h
Nach dem Ausbau des ICE 2 stehen dem leidgeprüften Vielfahrer 4 Sitze pro Großraumwaggon mehr zur Verfügung,
Kein Fortschritt ohne Opfer: Alle neuen Sitze sind nur für Personen geeignet, die nur unwesentlich größer sein dürfen als der ehemalige Bahnchef Mehdorn, also etwa 1,68, und über eine Physis verfügen, wie sie häufig in Bulemiereportagen geschildert wird.
Man hat die Wahl, 600 km mit leicht vorgeneigtem Oberkörper auf den ersten Schulterkrampf zu warten oder aber, nach der Bedienen eines Stellhebels zur Abhilfe, mit der Wampe gegen den kleinen Tisch zu schnellen und dem Erstickungstod entgegenzuröcheln.
Der kundige, aber übergewichtige Vielfahrer meide daher diese Tischchen, ist man einmal eingeklemmt, kommt man nicht mehr richtig an den Hebel heran, der diesen Prokrustessitz wieder in die aufrechte Haltung bringt.
Allerdings ist die bequeme Lage bei hochgeklappten Tisch nur für Menschen unter 1,68 m geeignet, bei allen anderen Wesen mit einer Oberschenkellänger von mehr als 28 cm drücken dann die Knie gegen zwei Metallstreben des Vordersitzes; bei gespreizten Beinen mit der Innen- bei geschlossenen mit der Außenseite.
Beine spreizen ist ohnehin zu gefährlich: Dort wird die Außenseite des sogenannten Außenknies von den Koffern der Idioten abgehobelt, die immer am falschen Ende des Zuges einsteigen.
Immerhin kann man dann seine Kniescheibe im letzten Waggon einsammeln, denn Mülleimer gibt es keine mehr.
Kein Fortschritt ohne Opfer: Alle neuen Sitze sind nur für Personen geeignet, die nur unwesentlich größer sein dürfen als der ehemalige Bahnchef Mehdorn, also etwa 1,68, und über eine Physis verfügen, wie sie häufig in Bulemiereportagen geschildert wird.
Man hat die Wahl, 600 km mit leicht vorgeneigtem Oberkörper auf den ersten Schulterkrampf zu warten oder aber, nach der Bedienen eines Stellhebels zur Abhilfe, mit der Wampe gegen den kleinen Tisch zu schnellen und dem Erstickungstod entgegenzuröcheln.
Der kundige, aber übergewichtige Vielfahrer meide daher diese Tischchen, ist man einmal eingeklemmt, kommt man nicht mehr richtig an den Hebel heran, der diesen Prokrustessitz wieder in die aufrechte Haltung bringt.
Allerdings ist die bequeme Lage bei hochgeklappten Tisch nur für Menschen unter 1,68 m geeignet, bei allen anderen Wesen mit einer Oberschenkellänger von mehr als 28 cm drücken dann die Knie gegen zwei Metallstreben des Vordersitzes; bei gespreizten Beinen mit der Innen- bei geschlossenen mit der Außenseite.
Beine spreizen ist ohnehin zu gefährlich: Dort wird die Außenseite des sogenannten Außenknies von den Koffern der Idioten abgehobelt, die immer am falschen Ende des Zuges einsteigen.
Immerhin kann man dann seine Kniescheibe im letzten Waggon einsammeln, denn Mülleimer gibt es keine mehr.
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Oh, diese Presse I
balrog, 16:02h
Von jeher passiert immer genaus so viel, wie in eine gute Tageszeitung passt. Da dort also der Platz begrenzt ist, ist es verständlich, dass die Presse erst nach vier Tageen inkompetenten Jubelns merkt, welches Ei die Europäer gelegt haben: eine Girokonto für alle Staaten der Eurozone mit Zinsen unter Marktpreis - eine bessere Einladung zu Verschuldung ist denkbar, aber nur mit einer Komme-aus-dem-Gefängnis-frei-Karte, und, wie bereits hier verkündet, Eurobonds für unsere friedensliebenden Schuldenbarone.
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Samstag, 23. Juli 2011
Die bösen Agenturen
balrog, 19:06h
http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/679968/Nein-Herr-Bundeskanzler-nicht-die-Spekulanten-sind-schuld-an-der-Krise
Diese garstigen Agenturen werden von den Staaten bezahlt, die sie raten - damit sie sich weiter verschulden können, Geschenke an die Wähler mit deren eigenem Geld bezahlen und dann die Errungenschaften des Sozialstaates bejubeln können.
Diese garstigen Agenturen werden von den Staaten bezahlt, die sie raten - damit sie sich weiter verschulden können, Geschenke an die Wähler mit deren eigenem Geld bezahlen und dann die Errungenschaften des Sozialstaates bejubeln können.
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Sonntag, 17. Juli 2011
Hazardeure am Werk
balrog, 18:31h
Nun hatte unsere Kanzlerin in der vergangenen Woche einen Sonder-Eurogipfel mit dem Verweis auf die mangelnde Gläubigerbeteiligung abgelehnt - der nun aber anscheinend doch stattfinden wird, wohl, weil es nicht mehr anders geht.
Die Schuldenbarone von Volkes Gnaden legen anscheinend beim Hazard noch einmal nach - würde ich auch, wenn es nicht um mein Geld ginge.
Eine nette Idee sind hier z.B. die Eurobonds, die es zwar nicht geben dürfte, aber Verträge sind wie Telegrafenmasten - man sie nicht übersteigen, aber umgehen.
Das heißt, nur einige dürfen das, wie z.B. der EZB-Chef, der die griechischen Schrottpapiere schon seit geraumer Zeit aufkauft, und sich nun nur ungern von ihnen trennen möchte, weil sie genau das wert sind, was der Markt bereit ist für sie zahlen.
Wem gehört eigentlich die EZB? Und wer hat Herrn Trichet dort installiert und den offenkundigen Rechtsbruch geduldet, der nun die ganze Geschichte noch teurer macht, als sie ohnehin schon ist?
Es sind die gleichen Hazardeure, die nun beschliessen werden, sich jeder Form namentlicher Verantwortung zu entziehen und einer demokratischen Untugend zu folgen: der Vergemeinschaftung des Risikos und der Verantwortlichkeit für politische und finanzielle Fehlentscheidungen. Sie werden Euorbonds einführen und damit die gesamtschuldnerische Haftung für die Sünden der PIIG's, die im übrigen im Vertrag genauso ausgeschlossen wird, wie der Ankauf von faulen Papieren.
Und dreimal darf der deutsche Michel raten, wer hier blechen wird ...
Die Schuldenbarone von Volkes Gnaden legen anscheinend beim Hazard noch einmal nach - würde ich auch, wenn es nicht um mein Geld ginge.
Eine nette Idee sind hier z.B. die Eurobonds, die es zwar nicht geben dürfte, aber Verträge sind wie Telegrafenmasten - man sie nicht übersteigen, aber umgehen.
Das heißt, nur einige dürfen das, wie z.B. der EZB-Chef, der die griechischen Schrottpapiere schon seit geraumer Zeit aufkauft, und sich nun nur ungern von ihnen trennen möchte, weil sie genau das wert sind, was der Markt bereit ist für sie zahlen.
Wem gehört eigentlich die EZB? Und wer hat Herrn Trichet dort installiert und den offenkundigen Rechtsbruch geduldet, der nun die ganze Geschichte noch teurer macht, als sie ohnehin schon ist?
Es sind die gleichen Hazardeure, die nun beschliessen werden, sich jeder Form namentlicher Verantwortung zu entziehen und einer demokratischen Untugend zu folgen: der Vergemeinschaftung des Risikos und der Verantwortlichkeit für politische und finanzielle Fehlentscheidungen. Sie werden Euorbonds einführen und damit die gesamtschuldnerische Haftung für die Sünden der PIIG's, die im übrigen im Vertrag genauso ausgeschlossen wird, wie der Ankauf von faulen Papieren.
Und dreimal darf der deutsche Michel raten, wer hier blechen wird ...
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Freitag, 15. Juli 2011
Its all about money
balrog, 11:55h
Hat jemand schon mal daran gedacht, dass die Eurozone von Anfang an auf Sand gebaut gewesen ist?
Und das die meisten Mahner recht behalten haben?
Alle Euroländer haben vor dem Beitrtitt ihre relevanten makroökonomischen Daten mehr (wie Griechenland) oder weniger (wie Deutschland) manipuliert, die EU-Kommisssion hat die getürkten Daten für gut befunden und die Staats- und Regierungschefs haben sie abgenickt.
Es war nicht der Mangel an wirtschaftspolitischer Steuerung (als ob das möglich wäre) oder oder das Treiben sinistrer Ratingagenturen, sondern das hemmungslose Schuldenmachen demokratisch gewählter Politiker aller Parteien, das den Laden ins Schleudern gebracht hat.
Und das die meisten Mahner recht behalten haben?
Alle Euroländer haben vor dem Beitrtitt ihre relevanten makroökonomischen Daten mehr (wie Griechenland) oder weniger (wie Deutschland) manipuliert, die EU-Kommisssion hat die getürkten Daten für gut befunden und die Staats- und Regierungschefs haben sie abgenickt.
Es war nicht der Mangel an wirtschaftspolitischer Steuerung (als ob das möglich wäre) oder oder das Treiben sinistrer Ratingagenturen, sondern das hemmungslose Schuldenmachen demokratisch gewählter Politiker aller Parteien, das den Laden ins Schleudern gebracht hat.
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